giovedì 24 novembre 2011

Sizilien Landschaft - Messina und das Peloritanische Gebirge

Das alte Zancle, so wie das heutige Messina in der Antike aufgrund seines sichelförmigen Hafens genannt wurde, war vor der Ankunft der Griechen im Jahre 756 vor Christus eine kleine sizilianische Siedlung.

Unter der griechischen Kolonisation Siziliens wurde Messina zu einer blühenden Hafenstadt ausgebaut und ist diese bis heute geblieben. Auch die Römer erkannten die strategische Bedeutung von Messina und für die Sarazenen war Messina die nördliche und östliche Grenze zu einer muslimischen Herrschaft. Für die Normannen, hingegen, war Messina im elften Jahrhundert ein wesentliches Standbein in der Eroberung der Insel.

Während des Mittelalters wurde Messina für die europäischen Ritter zum wichtigsten Ausgangshafen für ihre Kreuzzüge im Mittelmeer. Selbst Richard Löwenherz und König Philipp II kamen nach Messina um von hier zu einem Kreuzzug aufzubrechen. Bei diesem Anlass wurde Messina von diesen beiden Monarchen und ihren Kreuzritter komplett geplündert.

Bis zum siebzehnten Jahrhundert war Messina nach Palermo die zweitwichtigste Stadt von Sizilien. Danach wurde der Stadt diese Position von Catania streitig gemacht. Im Laufe seiner Geschichte wurde Messina leider auch immer mit Katastrophen in Verbindung gebracht. Die Beulenpest wurde von einem Schiff, das in Messina anlegte, nach Europa gebracht und immer wieder haben heftige Erdbeben Teile der Stadt zerstört. Das bisher verheerendste Erdbeben war im Jahr 1908.


In der Hast und Eile um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Sizilien zu sehen, wird Messina bei den Touristen meist übersehen. Die größte Attraktion von Messina ist zweifelsohne die normannische Kathedrale. Neben dieser majestätischen Kirche gibt es in Messina aber noch einen weiteren historisch sehr wichtigen Kirchenbau, der von den meisten oft völlig ignoriert wird. Es handelt sich hierbei um die Kirche von Santa Maria Alemanna, die wortwörtlich übersetzt die hl. Maria der Deutschen, heißt. Diese Kirche steht für sich alleine ein paar Blocks vom Bahnhof entfernt in einem Teil der Stadt, der von Besuchern kaum wahrgenommen wird. Der Bau der Kirche wurde wahrscheinlich um 1194 begonnen, als Kaiser Heinrich VI in Messina ankam, um den sizilianischen Thron zu besteigen. Unter der Herrschaft des jungen Friedrich II. von Hohenstaufen, der Heinrich nach seinem Tod im Jahre 1197 auf dem Thron folgte, war diese Kirche das Gotteshaus der Deutschen, die zu dieser Zeit in Messina lebten.


Die steilen Hügel und Gipfel rund um Messina, die sich in Richtung des Kap Peloro und ein paar Kilometer entlang der Ionischen Küste entlangziehen, sind das Peloritanische Gebirge. Das Kap Peloro liegt an der westlichen Seite am Tyrrhenischen Meer und im Osten am Ionischen Meer. In den steilen Tälern rund um das Gebirge gibt es zahlreiche Wildbäche. Der Monte Grande ist mit seinen 1.374 Meter der höchste Berg des Peloritanischen Gebirges. Rocca Novara ist mit 1.340 Metern der zweithöchste Gipfel.

Das Peloritanische Gebirge kreist die gesamte Stadt Messina ein und bietet vom Meer aus gesehen eine imposante Kulisse. Im Mittelalter fungierte das Gebirge für Messina wie ein regelrechter Schutzengel. Da es sehr erschwerlich war, das Gebirge zu überwinden, blieb Messina vor den ländlichen Angriffen aus anderen Teilen Siziliens verschont.

lunedì 7 novembre 2011

Sizilien Landschaft - die schönsten Strände von Sizilien

Die Strände von Sizilien sind sowohl zauberhaft, als auch abwechlungsreich. Die 1500 km lange Küste bietet die erstaunlichsten Ecken, die von türkisfarbenem Wasser, einsamen Stränden, malerischen Klippen und Lavagestein geprägt sind.

Im westlichen Teil von Sizilien gehören die sandigen, weißen Strände von Scala Dei Turchi und Siculiana Marina zu den schönsten Stränden der Provinz Agrigento. Der Strand La Scala dei Turchi charakterisiert sich durch eine Reihe von natürlichen Terrassen, die von Wind und Wellen geformt wurden. Etwas weiter nördlich treffen wir auf die beiden kilometerlangen Dünenstrände von Torre Salsa und Eraclea Minoa.

Nicht weniger bezaubernd ist San Vito Lo Capo in der Provinz Trapani. San Vito Lo Capo ist mit seinen 4180 Einwohnern einer der beliebtesten Ziele der Strandurlauber. Der atemberaubende Strand dieses idyllischen Ferienortes wurde 2011 zum schönsten Strand Italiens und zum achtschönsten Strand von ganz Europa gekürt.


Im Golf von Castellammare trifft man auf die Strände dello Zingaro, die sich in dem gleichnamigen Naturpark befinden, der sich zwischen Scopello und S. Vito Lo Capo erstreckt. Das 1600 Hektar große Naturschutzgebiet beheimatet mächtige Berge, tiefe Schluchten, weite Täler und nicht zuletzt das kristallklare Meer. Entlang der 7 km langen Küste dieses einzigartigen Paradieses amüsieren sich die Strandurlauber zwischen steilen Klippen, wunderschönen Buchten, Stränden aus weißem Kies und geheimnisvollen Höhlen, die insbesondere an den heißen Tagen für eine angenehme kühle Abwechslung sorgen.

Der sagenumwobene Strand von Mondello liegt 13 km von Palermo entfernt und ist ideal, um im Sommer der drückenden Hitze der Stadt zu entfliehen. Dieser zwei Kilometer lange zauberhafte Strand erstreckt sich zwischen den Bergen Pellegrino und Gallo und ist nicht nur für seine blauen Gewässer und dem herrlichen, weißen Sand, sondern auch wegen seiner vielen Restaurants, Pubs Geschäften und Boutiquen bekannt, die an der reizenden Strandpromenade insbesondere abends für ein attraktives Nachtleben sorgen.

Im Nordosten von Sizilien und 12 km von Messina befindet sich das Küstengebiet Mortelle, das vor allem bei den Inselbewohnern zu einem der beliebtesten auf ganz Sizilien gehört. Die Gegend besteht aus mehreren Stränden, wo man inmitten einer herrlichen Naturlandschaft etwas Ruhe und Frieden genießen kann. Lido dei Tirreno ist vor allem für Familien mit Kindern besonders ideal.

Südöstlich von Sizilien liegt das reizende Ragusa, wo man die hübschen Strände Capo d'Aliga, Pineta del Gelsomineto, Pozzallo, Punta Secca, Acate und Marina di Ragusa findet. Letzterer ist bei den Touristen vor allem wegen seines aufregenden Nachtlebens und den vielen Wassersportmöglichkeiten sehr beliebt.


Der Lido Mazzaro ist einer der populärsten Strände von Taormina, wo sich auch das imposante Kap Capo Sant'Andrea und das Inselchen Bella befindet. Dieses Gebiet wird seit vielen Jahren von den Reichen bevorzugt, die hier in den noblen Bars und Restaurants das beste von sich geben.

Zu einer der beliebtesten Orte der Strandurlauber gehören natürlich auch die Äolischen Inseln, einer vulkanischen Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer vor der Nordostküste von Sizilien. Sie gehören zu der Provinz von Messina, und bestehen aus den sieben Hauptinseln: Lipari, Alicudi, Filicudi, Panarea, Salina, Stromboli und Vulcano.

Wer mit der Fähre nach oder von Sizilien reisen will, hat eine facettenreiche Auswahl. Neben dem italienischen Festland ist Sizilien auch durch zahlreiche Fährverbindungen mit Sardinien, Malta und Tunis verbunden.